Die befürchteten deutlichen Pleiten setzte es für Rosenheims Bundesligafaustballer am vergangenen Wochenende bei der Offenburger FG (5:11/9:11/5:11/5:11/8:11) und dem TV Vaihingen/Enz (7:11/10:12/3:11/6:11/5:11). Lediglich in wenigen Sätzen konnten die MTV-ler Schritt halten, ansonsten stand man trotz einwandfreien Einsatzes ohne den verletzten Hauptangreifer Steve Schmutzler auf verlorenem Posten. Der moralisch wertvolle Satzausgleich zum 1:1 wäre in beiden Matches mehr als möglich gewesen. Eventuell hätte man dann mal wieder Morgenluft geschnuppert, aber nachdem in Offenburg nach völlig ausgeglichener Runde die Badener das bessere Ende erwischten, konnte man beim TVV trotz 9:3- und 10:7-Führung die Runde einfach nicht nach hause bringen. So nahmen beide Spiele dann den erwarteten Verlauf, die Heimteams fanden ihre Sicherheit, zogen ihr Spiel auf und ließen die MTV-ler nur noch sporadisch zur Entfaltung kommen.

MTV Rosenheim: Abdilaziz Lamharraf, Lothar Kiermaier, Christian Weiß, Thomas Schenk, Günter Ortmeier, Sebastian Hanf, Knut Fischer, Günter Ortmeier

Trotz der niederschmetternden Durststrecke von 5 klaren Niederlagen gehen die Rosenheimer nicht hoffnungslos ins Saisonfinale. In den noch drei ausstehenden Partien geht es nämlich gegen die letztplatzierten der Liga und man spekuliert hier noch auf den einen oder anderen Erfolg. Den Auftakt macht die Partie am kommenden Samstag beim TV Stuttgart-Stammheim, die heuer bereits die gesamte Spielzeit ohne ihren etatmäßigen Hauptangreifer auskommen müssen und daher mit im Abstiegsschlamassel stecken.

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