Mit zwei souveränen Heimsiegen hat sich das Zweitliga-Team am vergangenen Samstag endgültig in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga Süd festgesetzt. Dank einer mannschaftlich geschlossenen Leistung hielt die Fünf um Mittelmann Maxi Ortmeier zuerst den TSV Grafenau mit 3:0 (11:8, 11:7, 11:5) in Schach und ließ anschließend auch beim 3:0 (11:4, 11:8, 11:6) gegen den TV Segnitz keine Zweifel am Erfolg aufkommen. Damit weisen die MTV-ler insgesamt 18:6 Punkte auf und bilden gemeinsam mit dem TV Augsburg, dem TV Waldrennach und dem ASV Veitsbronn das Spitzenquartett der Liga.
War es vor Wochenfrist der böige Wind, der das Spiel erschwerte, so waren die Teams diesmal durch die starke Hitze außergewöhnlich gefordert. Dem ersten Satz des Spiels gegen die Aufsteiger aus Grafenau drückten insbesondere die Angreifer auf beiden Seiten ihren Stempel auf. Sowohl Steve Schmutzler als auch sein Gegenüber servierten sehr druckvoll und überzeugten mit Vollstreckerqualitäten. Nach anfänglichen Führungswechseln konnten sich die Rosenheimer mit 8:6 erstmals etwas absetzen und mit 11:8 den Grundstein zum Sieg legen. Satz Nummer zwei gestaltete sich bis zum 7:6 spannend, dann gewannen die Hausherren wieder die Oberhand und sorgten mit 11:7 für einen beruhigenden 2:0-Satzvorsprung. Die dritte Runde dürfte eine der besten der diesjährigen Spielzeit gewesen sein, denn beim 11:5 zum Matchgewinn boten alles fünf MTV-Akteure eine einwandfreie Leistung. Deutlich einseitiger verlief dann das Match gegen den Erstliga-Absteiger TV Segnitz. Das vom Verletzungspech gebeutelte Tabellenschlusslicht konnte die Rosenheimer Defensive mit Hendrik und Colin Bäßler sowie Maxi Ortmeier zu keiner Zeit ernsthaft unter Druck setzen und Steve Schmutzler, Patrick Schiep und der ab dem 2. Satz eingewechselte Ben Sanwald hatten keine Probleme, nach zielgenauen Zuspielen die Bälle in den Reihen der Franken zu versenken. 11:4, 11:8 und 11:6 lauteten die Endstände dieser nur 35-minütigen Partie.
Nach einer einwöchigen Pause stehen am 4. Juli in Waldrennach zwei Härtetests an. Gegen den gastgebenden Erstliga-Absteiger zog man im Hinspiel auf eigenem Platz den Kürzeren und auch der zweite Gegner, der sächsische SSV Heidenau hat durchaus Potential, das Team des MTV Rosenheim zu ärgern.