Nach sechsjähriger Abstinenz geht die 1. Mannschaft heuer wieder in der 2. Hallenbundesliga Süd auf Punktejagd. Aufgrund der Bayernligameisterschaft und der erfolgreichen Aufstiegsrunde in der Vorsaison, sind die Rosenheimer wieder in der zweithöchsten deutschen Spielklasse vertreten. Der Spielplan beschert dem Team um Mittelmann Maxi Ortmeier zum Saisonauftakt gleich einmal einen Heimspieltag. Am Samstag geht es ab 15 Uhr in der Luitpoldhalle gegen die bayerischen Konkurrenten TSV Unterpfaffenhofen und TV Segnitz.
Nach einer fünfwöchigen Saisonvorbereitung mit zwei Turnierteilnahmen in Kufstein (6. Platz von 24 Teams) und Unterpfaffenhofen (1. Platz von 6 Teams) wähnt sich die neuformierte MTV-Mannschaft bereit für die Zweitligasaison. Mit Lukas John, Patrick Schiep und Steve Schmutzler im Angriff, Johannes Kroll, Günter Ortmeier und Abdilaziz Lamharraf in der Abwehr sowie Maxi Ortmeier auf der Mittelmannposition sollte man für die Liga gut gewappnet sein.
Im Auftaktspiel gegen den TSV Unterpfaffenhofen kommt es zum Aufeinandertreffen mit einem bestens bekannten Team. Mit den Münchener Vorstädtern pflegen die Rosenheimer traditionell gute Beziehungen und messen sich in den verschiedensten Ligen, Altersklassen und Turnieren regelmäßig. Im Vorjahr belegte der TSV den siebten Tabellenplatz der 2. Bundesliga und verhinderte nur knapp den Abstieg. Für eine Platzierung im Mittelfeld ist die personell breit aufgestellte Mannschaft aber allemal gut und es dürfte gleich einmal ein spannendes Match ins Haus stehen.
Deutlich schwieriger lässt sich das zweite Spiel gegen den TV Segnitz prognostizieren. Sollten die Mainfranken, die im letzten Jahr den 4. Platz erreichten, mit voller Kapelle anreisen, dürfte es für die Gastgeber eine ganz harte Nuss zu knacken geben. Können die Segnitzer allerdings wie in der letzten Feldsaison, verletzungsbedingt wieder nur mit einem dezimierten Kader auflaufen, sind die Rosenheimer favorisiert. Beste Unterhaltung wird auf jeden Fall in beiden Spielen geboten sein und die Mannschaft und das Organisationsteam des MTV Rosenheim hoffen auf zahlreiche Unterstützung von den Zuschauerrängen.